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Start Heft Nr. 01-2011 Einrichten eines Blogmonitoring

Einrichten eines Blogmonitoring

Die Möglichkeit, ein eigenes Blogmonitoring durchzuführen, bieten sogenannte »RSS-Feeds«.rss

RSS steht in der technischen Spezifikation für »Really Simple Syndication«. Der Begriff »Feed« beschreibt den Push-Dienst, der auf Grundlage von RSS möglich wird. Der RSS »füttert« den RSS-Reader mit Blog-Informationen, in dem er die abonnierten Seiten regelmäßig nach bestimmten Inhalten untersucht. RSS-Feeds ermöglichen somit die Darstellung von neuen Blog-Inhalten. Insbesondere Blogs oder Nachrichtenportale bieten in der Regel die Möglichkeit an, RSS-Feeds zu abonnieren. Foren sehen aufgrund der Serverbelastung von einer solchen Möglichkeit ab. Da die Datenmenge in Foren um ein vielfaches größer und die Taktfrequenz neuer Beiträge höher ist, als in Nachrichtenportalen oder Blogs, würden die Anfragen eines RSS-Readers die Server stark belasten und somit hohe Kosten verursachen.
 
Einrichten eines Blogmonitorings
Um ein Blogmonitoring via RSS einzurichten sind vier Schritte nötig:
1) Im ersten Schritt wird ein relevanter Blog identifiziert.
2) Im zweiten Schritt wird der Feed-Reader installiert. Die entsprechende Software ist in den meisten Fällen frei erhältlich. Zum Beispiel bietet Google mit dem »Google Reader« einen kostenlosen Feedreader an. Die Vorteile bei dieser Vorgehensweise sind, dass keine Software installiert werden muss und die Feeds von jedem beliebigen Rechner mit Internetzugang abgerufen werden können. Allerdings ist derzeit noch unklar, inwieweit Google die eingelesenen Feeds zur Auswertung von Nutzerdaten verwendet.
3) Im dritten Schritt wird der auf der Website angebotene Feed in den Reader eingelesen. Für diesen Vorgang wird ein Feed-Symbol eingeblendet, welches lediglich angeklickt werden muss.
4) Im vierten Schritt werden die entsprechenden News in festgelegten Zeitintervallen vom Feedreader abgerufen.

Möchte man eine Website abonnieren, die den RSS-Service nicht anbietet, ist es mittels spezieller Hilfsdienste möglich, selbst einen Feed zu erzeugen (Beispiel: feedity.com). Diese Art des Monitorings eignet sich besonders für eine geringe Anzahl von Blogs. Bei vielen Beiträgen kann die Übersichtlichkeit schnell verloren gehen.

(dg)

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